Landhof Landhof
 

Wie weiter mit dem Landhof?

Die Abstimmung vom 7. März zur Umzonung des Areals in die Grünzone ist gewonnen.

Eine Anhörung der Quartierbewohner zur Zukunft des Areals fand im 2010 statt. Daraus wurde eine Begleitgruppe gebildet.

Weitere Infos folgen.

 

Das Kleinbasel braucht den Landhof > mehr
Verdichtungen brauchen Grün > mehr
Nein zum Gegenvorschlag > mehr
Das Areal weiter entwickeln > mehr
Der Landhof lebt > mehr

Bild unten: Jetzt sind Kinder aus dem Quartier willkommen. Eingang zum Landhof in der Peter Rot-Strasse.Eingang Peter Rot-Strasse

 

Das Kleinbasel braucht den Landhof

Der Landhof liegt mitten im dicht überbauten oberen Kleinbasel und befindet sich in einem grossen, durch Wohnbauten geschützten Innenhof. Das Areal ist mehr als ein Fussballfeld. Hier spielen Kinder, treffen sich Familien, tragen Amateurclubs ihre Fussballmatches aus und verbringen Ruhesuchende ihre Mittagspause. Der Landhof bietet Raum für verschiedenste Aktivitäten und trägt wesentlich zur Lebens- und Wohnqualität im Quartier bei.

 

Verdichtungen brauchen Grün

Ebenso wichtig wie familiengerechte Wohnungen in einem städtischen Umfeld sind unverbaute, grüne Orte mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten. Das Wettstein- und Rosentalquartier gehört zu den am dichtesten besiedelten Gebieten von Basel. Mit dem Bau des Tinguely-Museums wurde der Solitude-Park verkleinert. An der Mattenstrasse und am Riehenring wurden Freiflächen für die Messe-Anlieferungen geteert. Zudem wird im Kleinbasel heute an allen Ecken und Enden gebaut, so in der Erlenmatt, bald auch auf dem Schorenareal und auf dem Gelände des ehemaligen Kinderspitals. Mit dem Messe-Hochhaus schritt die Verdichtung voran. Weitere Hochhausprojekte sind geplant. Neue Arbeitsplätze entstehen. Das ist gut so. Auch wer hier arbeitet, braucht die Möglichkeit, sich im Grünen zu entspannen. Ein grüner Landhof ist Bestandteil der Anstrengungen, Wohnen und Arbeiten im städtischen Gebiet attraktiv zu machen.

 

Nein zum Gegenvorschlag

Mit den drei geplanten Wohnbauten wird der Landhof seinen einzigartigen Charakter verlieren. Rein rechnerisch werden zwar achtzig Prozent des Areals unbebaut bleiben. Davon sind aber ein Drittel Umschwung der Neubauten. Nur rund die Hälfte des Areals bleibt als zusammenhängende Grünfläche bestehen, die aber unmittelbar an die Häuserzeile angrenzt. Es ist absehbar, dass viele der heutigen Aktivitäten nur noch unter sehr einschränkenden Bedingungen möglich wären. Konflikte mit der Anwohnerschaft sind vorprogrammiert.  > Bild Abstimmung Nein Danke


Das Areal weiter entwickeln

Die Initiative verlangt nicht, dass das Areal – insbesondere die baufällige Tribüne – unverändert im heutigen Zustand erhalten bleibt. Bauliche Veränderungen, welche die bestehenden Nutzungen unterstützen und neue Nutzungen ermöglichen, sind auch nach einem Ja zur Initiative möglich und wünschenswert. Der Landhof soll für das obere Kleinbasel eine ähnliche Funktion erfüllen wie die Freizeitanlage Landauer in Riehen.

 

Der Landhof lebt

Nach dem Auszug des FCB ins neue Stadion wurde der Landhof zu einem beliebten öffentlichen Treffpunkt für das ganze Quartier. Kindern und Jugendlichen, Familien und Senioren bietet er eine niederschwellige Möglichkeit für Bewegung, Kreativität und Abenteuer. Aber auch Musse und Begegnung kann man auf dem Landhof erleben. Für Grossgruppenspiele wie Alpenbaseball, Frisbee, Fussball, Unihockey, Volleyball, Faustball usw. eignet sich das Fussballfeld aus alten FCB-Zeiten hervorragend. Eine vergleichbare Grünfläche mitten im Quartier, zu Fuss wie mit dem Velo sehr gut erreichbar, geschützt wie ein grosser Hinterhof, gibt es im Oberen Kleinbasel sonst nirgends. Besonders für  Schulen, Kindergärten, Tagesheime, Spielgruppen und Senioren ist es von grossem Vorteil, eine Grünfläche in kurzer Distanz zur Verfügung zu haben.

Kinder toben sich aus

Regelmässig verbringen zahlreiche Kinder ihre Freizeit sinnvoll mit Spiel und Bewegung auf dem Landhofareal. Dieses bietet nebst der grossen Rasenfläche auf dem Spickel auch ein Naturspielgelände mit Feuerstelle und Klettergerüst sowie eine Bikebahn an.

Freiraum für Freizeitaktivitäten

Das Tribünengebäude bietet Raum für die verschiedensten Freizeitaktivitäten wie den Jugendtreff, das Malatelier, die Werkstatt, das Restaurant. Ausserdem beherbergt es die Garderoben und Sanitärräume für die sportlichen Anlässe.

Im städtischen Raum braucht es im Interesse einer attraktiven Stadtentwicklung und einer gesunden Entwicklung der Menschen solche Grünflächen, die, wie andernorts ein Wald, Raum bieten für die Freizeitgestaltung unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen. Der Landhof hat sich dank Eigeninitiative von Vereinen, Sportclubs und Einzelpersonen zu dem entwickelt, was er heute ist: ein belebter und beliebter Ort der Begegnung und der Bewegung. Gönnen wir dem Oberen Kleinbasel diesen einzigartigen Raum. Stimmen wir mit Ja zur Initiative „Der Landhof bleibt grün“.


 



 

www.landhof.ch