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Verein Landhof muss weiter kämpfen

Bericht im Vogel Gryff vom 12.05.2011

Auch nach der gewonnenen Abstimmung zum Erhalt des Landhofs
hat der Verein Landhof seine Berechtigung. Denn bei der Entwicklung des Areals würden die Bedürfnisse der Kinder zu wenig einbezogen, erklären die Vereinsveranwortlichen.

 

Der Verein Landhof fordert,bei der Entwicklung des
Areals müssten Bedürfnisse von Kindern mehr Gewicht bekommen. 

Am 7. März 2010 stand das Basler Stimmvolk vor der Wahl zwischen der Initiative «Der Landhof bleibt grün» und dem Gegenvorschlag der Regierung, die auf dem Areal eine Überbauung mit drei Gebäuden, 80 Wohnungen und einer angrenzenden Grün- und Freizeitanlage errichten wollte. Mit 60 Prozent Ja hatten sich die Basler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger damals für die Initiative «Der Landhof bleibt grün» entschieden.
Kaum war die Abstimmung gewonnen, haben sich einige Mitglieder vom Verein Landhof verabschiedet. Das sei sehr schade, findet Mirko Ulbl, Jugendarbeiter und Platzverantwortlicher auf dem Landhof. «Jetzt braucht es unseren Verein umso mehr. Denn bei der Entwicklung des Landhofs müssen wir unsere Position stärken.»

Gegen Pläne am Schreibtisch
Die Zukunft des Geländes werde derzeit von Landschaftsarchitekten auf dem Papier geplant, ohne dass aber die Bedürfnisse der Kinder genau abgeklärt worden wären, erklärt Ulbl. «Wir möchten hier keinen Park, sondern eine Freizeitanlage.» «Unsere Ideen fliessen zu wenig in die Zukunftsentwicklung des Landhofs ein», sagt auch Vereinspräsident Heinz Käppeli. Als kürzlich einige neue Erdhügel und ein «Pflotschhügel» mit Wasser auf dem Gelände errichtet worden seien, hätten die Kinder diese sofort in Beschlag genommen, erzählt Käppeli. «Dieses Beispiel zeigt eindrücklich, wie wir die Kinder glücklich machen. Dafür braucht es keine Pläne, die am Schreibtisch entworfen werden.»

Eingänge und Wege beleuchten
Als zwingend erachten die Vereinsverantwortlichen, dass möglichst schnell die Eingänge zum Landhof und die Wege auf dem Areal beleuchtet werden. Und das alte Tribünengebäude sollte abgebrochen werden. Am Landhofsonntag vom 15. Mai kann man sich wieder einmal überzeugen, wie wichtig der Landhof für die Lebensqualität des Quartiers ist (Programm Seite 10). 

>>Originalartikel vg_12052011 Seite 1&5

www.landhof.ch