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IG Landhof: Kritik an Ausschreibung

Beitrag Baslerstab vom 03.03.2003

Das Baudepartement hat den Ideenwettbewerb für den Landhof ausgeschrieben. Die IG Landhof fühlt sich laut einer Mitteilung zu wenig berücksichtigt.
Auch innerhalb der IG Landhof gehen die Meinungen auseinander. "Aber wir haben uns auf vier Punkte geeinigt" sagt IG-Mitglied Mirko Ulbl. Die IG will mindestens 70 Prozent des rund zwei Hektar grossen Landhofs als zusammenhängende Grünfläche erhalten. Diese Fläche soll für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben.

Wie die restliche Fläche genutzt werden soll, ist in der IG umstritten. "Ein Teil will auf den restlichen 30 Prozent familienfreundliche Wohnungen", erklärt Ulbl.

Das Baudepartement plant auf dem Landhof im Rahmen des APS-Programms "5000 neue Wohnungen" eine Wohnbebauung. Der Ideenwettbewerb wurde Anfang Februar ausgeschrieben.

Landhof erhalten
"Der grössere Teil möchte aber den Landhof im öffentlichen Interesse erhalten", führt Ulbl weiter aus. "Diese Gruppe befürwortet zwar Familienwohnungen, aber nicht auf dem Landhof." Sie werde die Umzonung des Landhof bekämpfen.

Weiter fordert die IG, dass das Landhof-Areal für betreute Freizeitangebote zur Verfügung steht. "Wir erarbeiten parallel zum städtebaulichen Ideenwettbewerb ein Nutzungskonzept", verrät Mirko Ulbl. In bestehenden oder alten Gebäuden verlangt die IG zudem Begegnungsräume.

Ralph Schindel
>>Originalartikel

www.landhof.ch